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16.12.2018 : 10:27 : +0100

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2./3. Dezember 2016 in Kassel: 28. Symposium »Psychoanalyse und Altern« zum Thema »Vergessen«

Über lange Zeit war die diagnostische Einschätzung eines amnestischen Syndroms, sei sie nun auf dem Boden einer Demenz, eines Delirs oder auch nur einer leichten kognitiven Beeinträchtigung zu verstehen, ein Hindernis für die Aufnahme einer psychodynamischen Richtlinienpsychotherapie. Andererseits aber haben Experten schon immer auf die Möglichkeiten hingewiesen, mittels psychoanalytischer Haltung, Strategien und Techniken nicht nur Trauer- und Krankheitsverarbeitungsprozesse der beginnenden Demenz sondern auch den Verlauf amnestischer Syndrome direkt, wie auch indirekt in der Behandlung von Angehörigen und Beratung von Helfern positiv zu beeinflussen. Das 28. Symposium „Psychoanalyse und Altern“ am 2. und 3. Dezember 2016 will nun noch weiter gehend einen Diskursraum schaffen, der das Vergessen aus  der Perspektive der conditio humana begreift und davon ausgehend sowohl psychoanalytisches Verstehen und Behandeln des Vergessens über einen nosologisch-psychiatrischen Rahmen hinaus als eine gesellschaftliche und individuelle Aufgabe darstellen und untersuchen will.

Organisation: PD Dr. R. Lindner Opens window for sending emailE-Mail und Prof. Dr. Dr. R.D. Hirsch Opens window for sending emailE-Mail.

Anmeldung zur Tagung: Opens window for sending emailE-Mail


04.07.2016 16:22 Alter: 2 Jahre