Sie sind hier: Archiv > Zeitschriften-Archiv > 2011 > Heft 1
DeutschEnglishFrancais
13.12.2019 : 4:13 : +0100

Archiv

Kognitive Verhaltenstherapie in der Akutgeriatrie

8. Jahrgang 2011, Heft 29, Fallbezogene Darstellungen

Carole Favre-Morandi, Brigitte Rüegger-Frey, Daniel Grob und Birte Weinheimer:

Kognitive Verhaltenstherapie in der Akutgeriatrie
Sturzangst, Anpassungsstörung und Angehörigenberatung von dementen Menschen (Abstract)

Mit dem Begriff »Akutgeriatrie« bezeichnet man die Innere Medizin im Akutspital für gebrechliche, mehrfach-kranke (multimorbide) alte Menschen. Es handelt sich um eine dem hochbetagten Menschen angepasste ganzheitliche Medizin. Ziel in der Diagnostik und im Behandlungs- und Frührehabilitationsprozess ist die Wiedererlangung der Selbstständigkeit sowie die Anpassung des Pflege- und Hilfsbedarfs an die reale Lebenssituation. Konkrete Anlässe für psychotherapeutische Interventionen bestehen bei akuter Fallangst und bei Anpassungsstörungen (bei neu aufgetretener Pflegebedürftigkeit durch somatische und/oder kognitive Einbußen oder durch ein verändertes soziales Umfeld wie den Übertritt in eine Institution oder ein Wohnungswechsel). Auch die Beratung der Angehörigen, damit sie sich im Umgang mit den erkrankten Angehörigen sicherer fühlen, gibt Anlass zu psychotherapeutischen Interventionen.