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16.12.2017 : 6:24 : +0100

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Spätfolgen von Traumatisierungen - Möglichkeiten und Erfordernisse stationärer Therapie

1. Jahrgang 2004, Heft 3, Praxisbezogene Falldarstellungen

Luise Reddemann:

Spätfolgen von Traumatisierungen - Möglichkeiten und Erfordernisse stationärer Therapie (Abstract)

Eine (teil-)stationäre psychotherapeutische Behandlung für traumatisierte Patientinnen und Patienten ist notwendig, wenn eine intensive, kombinierte Therapie unabhängig vom belastenden Milieu angestrebt wird. Am Beispiel einer 65-jährigen Patientin mit einer schweren, chronifizierten Belastungsstörung durch eine Traumatisierung in der Kriegs- und Nachkriegszeit wird die spezifische Arbeitsweise mit älteren Patienten aufgezeigt. Dabei ist es wichtig, dass alte Menschen die Kontrolle über das therapeutische Vorgehen haben, wenig durch die Klinikordnung gestresst werden und die analytische Arbeit durch ressourcenzentrierte Vorgehensweisen ergänzt wird. Einzelne Techniken (Stabilisierung, Arbeit mit dem »inneren Kind«,  Beobachtertechnik) werden erläutert.